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M+D Jet-Triebwerk EASA zugelassen

HighTech vom Feinsten – Tim Markwald präsentiert den Jet-Antrieb.

HighTech vom Feinsten – Tim Markwald präsentiert den Jet-Antrieb.

Rückblende: Am 21.09.2009 beantragt M&D Flugzeugbau das TC (Type Certificate) für den selbst konstruiert und gefertigten Jet-Antrieb MDTJ-42. Sechs Jahre hat es gedauert, das Jet-Triebwerk MDTJ-42 für den Einsatz in Segelflugzeugen zuzulassen.

Wenn man heute einen Antrieb mit einem EASA TC (Type Certificate) für Flugzeuge zulassen will, sind viele Details zu beachten. Die Standards für Sicherheit, Zuverlässigkeit und konstante Leistung sind außerordentlich hoch. Die zugrundeliegende Dokumentation ist umfangreich. Bei der Erstellung der Dokumentation erhielt das Team von M&D tatkräftige Unterstützung von Luft- und Raumfahrttechnik-Ingenieur Stefan Hilbenz von der Kasaero GmbH.

Ein paar Zahlen: Rund 50 Triebwerke wurden bei Tests und auf den Prüfständen bei M&D absichtlich an und über ihre Grenzen gebracht. Bei den vorgeschriebenen Endurance- und Cycle-Tests sind die Triebwerke in einer Simulation zwischen Start- Leerlauf, Vollgas und wieder zurück über 100 Stunden gelaufen und wurden einer Maximalbelastung von 16 Stunden Dauervollgas (!) ausgesetzt.

Gut 180 Testflüge wurden von M&D-Testpilot Sören Pedersen und seinen Kollegen gemacht, die Triebwerke sind in verschiedenen Flugzeugmustern rund 300 Stunden in der Felderprobung geflogen.

Durch die Kooperation zwischen M&D Flugzeugbau und Jonker Sailplanes und dem Bau von inzwischen 50 JS1 mit Jet-Triebwerk kamen weitere Erkenntnisse für die Entwicklung hinzu. Auch in Südafrika wurde intensiv getestet, geflogen und verfeinert. Auch die Dichtehöhe und Temperaturen in Afrika haben wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung beigetragen. Mittlerweile sind über 80 Triebwerke in nicht EASA Länder ausgeliefert. Aber auch in Europa hat das MDTJ-42 nun alle Tests bestanden und besitzt das EASA-TC.

Und: Das Triebwerk besitzt einen eigenen Elektrostarter und wird mit einfachem Diesel betrieben, statt mit speziellem und somit teurem Luftfahrt-Treibstoff.
Was nun geschieht: Der Einbau des MDTJ-42 wird nicht nur in der JS1 weiterhin erfolgen. Weitere Flugzeugmuster sind im Fokus von M&D, einer Nachrüstung per Einbausatz steht grundsätzlich nichts mehr im Weg.
Und natürlich wird das Triebwerk dabei weiterentwickelt und auf das Profil des Flugzeugmusters abgestimmt.

Ein Flugbericht mit dem Jet-Triebwerk in der JS1 lesen Sie hier.
Über Fragen und Antworten zum Triebwerk, sowie die Möglichkeiten für den Einbau in diverse Flugzeugmuster wird in der kommenden Zeit die M&D Website http://www.md-flugzeugbau.de informieren.

Kompromisslos zum Ziel – Die Heimkehrhilfe, die Spaß macht.

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