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JS-MD 3 – Topleistung in 15/18m

Vor genau zehn Jahren, am 12. Dezember 2006 flog die JS1 zum ersten Mal.

Ein kleines Team von drei Ingenieuren und drei Technikern kombinierte all sein Wissen, um ein Flugzeug zu konstruieren, das Wettbewerbe gewinnt und dabei schlicht wundervoll fliegt. Das war der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Heute arbeiten 16 qualifizierte Ingenieure und über 110 Mitarbeiter in der Jonker-Fabrikation, M+D Flugzeugbau in Deutschland verstärkt das Team im Bereich der Entwicklung, dem Antrieb und der Zulassung. Die JS1 ist ein etablierter und fester Bestandteil der Szene.

Schon früh machten sich die Konstrukteure Atti Jonker und Johan Bosman Gedanken über eine Neuentwicklung mit 15 Metern Spannweite, aber mit mehr Performance als für die Klasse üblich. Den Schlüssel dazu, deutlich mehr Leistung zu erzielen, sahen die beiden vor allem in der Umsetzung eines neuen Rumpfes. Die üblichen Windkanal-Tests wurden durch die hocheffektive CFD-Analyse (Computational Fluid Dynamics, numerische Strömungsmechanik) ersetzt. Diese ermöglicht eine schnelle und effiziente Simulation von Strömungen, um die wirkenden Kräfte zu berechnen und damit die Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Flugzeugs zu verstehen. Die damit erzielten Werte sind außerordentlich beeindruckend. Neben einer deutlich optimierten Gleitfähigkeit standen auch ein (vom Beladezustand unabhängiges) unkompliziertes Flugverhalten, eine hohe maximale Flächenbelastung, Crashsicherheit und die Cockpit-Ergonomie auf der Agenda.

Die JS3 kurz vor ihrem Erstflug. JS3 airborne.

Die JS3 wurde nicht nur von einem eingespielten Team in vielen tausend Stunden neu entwickelt und designed. Ein neuer und integrierter Entwicklungsansatz beschreitet auch für die Produktion neue Wege. Jeder Aspekt, jede Komponente, jede Funktion eines großen oder kleinen Teils, das Herstellungsverfahren, die optimale Materialstärke und das erforderliche Werkzeug wurden zusammen definiert und entwickelt. Dieser Ansatz ist während der Anfangsphase etwas langsamer, spart aber letztendlich Zeit in der Produktion und erhöht die Präzision erheblich. So war es möglich, die Masse des Flugzeugs deutlich zu reduzieren ohne jegliche Kompromisse bei der Sicherheit eingehen zu müssen. Durch die hohe Fertigungspräzision kann man ohne weitere Anpassung erstmals Flügel, Höhenflosse oder Rumpf verschiedener Flugzeuge untereinander auszutauschen. Ein Novum im Segelflugzeugbau.

Das Entwicklungsziel war klar definiert: Die JS3 wird ein Flugzeug mit einer Performance oberhalb der für die 15-Meter-Klasse üblichen Leistung, kombiniert mit maximaler Flächenbelastung und dem bewährten Jet-System von M+D Flugzeugbau. Nicht zuletzt entstand ein sehr charakteristisches und dynamisches Design.

Well done Atti, Uys, Johan, and Team!

Weitere Infos und Bilder unter www.jonkersailplanes.de

EASA Musterzulassung JS 1 Revelation

Seit dem 1. Juni 2017 ist es offiziell: M+D Flugzeugbau hat die europäische Musterzulassung für das Weltmeister-Flugzeug in der offenen und 18 m Klasse, die JS 1, erhalten! Nachdem viele Piloten in den letzten Jahren immer wieder die außerordentlich hohe Leistung der JS1 durch Erfolge auf internationalen Wettbewerben belegen konnten, ist nun endlich die endgültige Zulassung erfolgt. Die vollständige Neuzulassung nach EASA Bauvorschrift CS-22 beinhaltet auch die von M+D Flugzeugbau entwickelt- und gefertigte Turbine als optionale Heimkehrhilfe. Zusammen mit Jonker Sailplanes fertigen wir so das weltweit erste musterzugelassene Segelflugzeug, das direkt ab Werk mit hauseigenem Jet-Antrieb (MD-TJ42) ausgerüstet ist.
Im Verlauf des Zulasssungsprozesses wurden grundlegende Materialspezifikationen anerkannt und weiterführende strukturelle Nachweise durch Tests und Berechnung durchgeführt. Der Nachweis des Cockpits erfolgte nach den Anforderungen der aktuellen Bauvorschrift (9g Crash-Landung) und wir führten, unterstützt durch Jonker Sailplanes, ergänzende Flugerprobung, u.a. mit asymmetrisch verteiltem Wasserballast durch. Eine erfolgreiche Neudurchführung des Flügelbiegeversuchs sowie des Bodenvibrationstests am 21 m Flügel als Nachweis von Flatterfreiheit schloss den Prozess ab. Mit der Zulassung der JS 1 unter der Nr. EASA.A.616 ist parallel auch der nächste Schritt für M+D Flugzeugbau, die Erweiterung des Entwicklungsbetriebes nach EASA Part 21.J weitestgehend abgeschlossen. Aktuell beträgt die Lieferzeit der JS 1-18/21-Jet etwa zwei Jahre, M+D und Jonker Sailplanes arbeiten daran, die Lieferzeit zu verkürzen.

M+D Jet-Triebwerk EASA zugelassen

HighTech vom Feinsten – Tim Markwald präsentiert den Jet-Antrieb.

HighTech vom Feinsten – Tim Markwald präsentiert den Jet-Antrieb.

Rückblende: Am 21.09.2009 beantragt M&D Flugzeugbau das TC (Type Certificate) für den selbst konstruiert und gefertigten Jet-Antrieb MDTJ-42. Sechs Jahre hat es gedauert, das Jet-Triebwerk MDTJ-42 für den Einsatz in Segelflugzeugen zuzulassen.

Wenn man heute einen Antrieb mit einem EASA TC (Type Certificate) für Flugzeuge zulassen will, sind viele Details zu beachten. Die Standards für Sicherheit, Zuverlässigkeit und konstante Leistung sind außerordentlich hoch. Die zugrundeliegende Dokumentation ist umfangreich. Bei der Erstellung der Dokumentation erhielt das Team von M&D tatkräftige Unterstützung von Luft- und Raumfahrttechnik-Ingenieur Stefan Hilbenz von der Kasaero GmbH.

Ein paar Zahlen: Rund 50 Triebwerke wurden bei Tests und auf den Prüfständen bei M&D absichtlich an und über ihre Grenzen gebracht. Bei den vorgeschriebenen Endurance- und Cycle-Tests sind die Triebwerke in einer Simulation zwischen Start- Leerlauf, Vollgas und wieder zurück über 100 Stunden gelaufen und wurden einer Maximalbelastung von 16 Stunden Dauervollgas (!) ausgesetzt.

Gut 180 Testflüge wurden von M&D-Testpilot Sören Pedersen und seinen Kollegen gemacht, die Triebwerke sind in verschiedenen Flugzeugmustern rund 300 Stunden in der Felderprobung geflogen.

Durch die Kooperation zwischen M&D Flugzeugbau und Jonker Sailplanes und dem Bau von inzwischen 50 JS1 mit Jet-Triebwerk kamen weitere Erkenntnisse für die Entwicklung hinzu. Auch in Südafrika wurde intensiv getestet, geflogen und verfeinert. Auch die Dichtehöhe und Temperaturen in Afrika haben wichtige Erkenntnisse für die Entwicklung beigetragen. Mittlerweile sind über 80 Triebwerke in nicht EASA Länder ausgeliefert. Aber auch in Europa hat das MDTJ-42 nun alle Tests bestanden und besitzt das EASA-TC.

Und: Das Triebwerk besitzt einen eigenen Elektrostarter und wird mit einfachem Diesel betrieben, statt mit speziellem und somit teurem Luftfahrt-Treibstoff.
Was nun geschieht: Der Einbau des MDTJ-42 wird nicht nur in der JS1 weiterhin erfolgen. Weitere Flugzeugmuster sind im Fokus von M&D, einer Nachrüstung per Einbausatz steht grundsätzlich nichts mehr im Weg.
Und natürlich wird das Triebwerk dabei weiterentwickelt und auf das Profil des Flugzeugmusters abgestimmt.

Ein Flugbericht mit dem Jet-Triebwerk in der JS1 lesen Sie hier.
Über Fragen und Antworten zum Triebwerk, sowie die Möglichkeiten für den Einbau in diverse Flugzeugmuster wird in der kommenden Zeit die M&D Website http://www.md-flugzeugbau.de informieren.

Kompromisslos zum Ziel – Die Heimkehrhilfe, die Spaß macht.

Kompromisslos zum Ziel – Die Heimkehrhilfe, die Spaß macht.

Kundeninformation Samburo

Information für den sicheren Betrieb des Luftfahrzeugs AVO 68 „Samburo“

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchten wir sie auf das Rotax Service Bulletin SB-912-066 bzw. SB-914-047 aufmerksam machen.

Hierbei handelt es sich um die Änderung von Zylinderkopftemperatur- auf Kühlmitteltemperaturmessung für Rotax Motortype 912 und 914 (Serie). Durch die Änderung wird an der entsprechenden Messstelle im Zylinderkopf nicht länger die Zylinderkopftemperatur im Aluminium, sondern die Kühlmitteltemperatur gemessen.

Die Kühlleistung ist durch die Änderung auf Zylinderköpfe neuer Ausführung unverändert. Gemäß Rotax Service Bulletin ist innerhalb der nächsten 25 Betriebsstunden, jedoch bis spätestens 3l.März 2015 eine Kontrolle der Anzeigeinstrumente im Cockpit durchzuführen.

Die Fa. M&D Flugzeugbau GmbH &Co. KG wird Sie über weitere Vorgehensweisen durch Veröffentlichung eines M&D Service Bulletins informieren.

Vorab bitten wir sie uns mitzuteilen, welcher Triebwerkstyp und welche Seriennummer bei ihrem Samburo zurzeit verbaut ist.

Wir bitten sie im Voraus um Verständnis.
Falls sie weitere Informationen benötigen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen, Ihr
Soeren Pedersen
Office of Airworthiness

2015-02-12 Kundeninformation SB-912-066 SB-914-047

Jonker Sailplanes EU

M&D Flugzeubau ist die Europa Vertretung von Jonker Sailplanes Südafrika, dies wurde auf dem 73. Deutschen Segelfliegertag in Braunschweig offiziell bekannt gegeben. Zahlreiche Besucher der Veranstalltung konnten sich ein Bild der JS1 Revelation mit dem hauseigenen Jetantrieb MDTJ-42 von uns machen.

Details und Informationen finden Sie auf der Homepage von www.JonkerSailplanes.de.

 

 

Jonker Sailplanes EU

Ansprechtpartner:

Vertrieb: Eckhard Sommer es@jonkersailplanes.de
phone: +49 4465 – 97878-26
cellphone: +49 175 – 630 85 24

Musterbetreuung: Keno Doden kd@jonkersailplanes.de
phone: +49 4465-97878-22

M&D Flugzeugbau Zentrale: +49 4465 – 97878-0

Jet-Antrieb – Stand der Dinge

DSC_7414Das Projekt MDTJ-42

Die EASA Zulassung für unseren JET-Antrieb rückt in greifbare Nähe. Es sind noch ein paar wenige Test zu bestehen und dann sind wir fertig. Das Handbuch für das Triebwerk wird gerade Korrektur gelesen und ist nun auch bereit zur Genehmigung. Es bleibt also spannend, wir sind aber zuversichtlich das Wir die Zulassung nun bekommen und dann stehen die Gespräche mit den Segelflugzeugherstellern an, um die nachträglichen Einbauten zu ermöglichen. Wir rechnen zur Zeit  mit einem Preis von 25.000,-€ bei einem nachträglichem Einbau der Turbine. So ein Einbau soll dann innerhalb von 5 Werktagen möglich sein.

Kontakt/ JET:
phone: +49 (0) 44 65 – 9 78 78 – 0
mail: jet[at]md-flugzeugbau.de